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Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 09:13 Uhr |
Der unter Windows beliebte und verbreitete SSH-Client PuTTY ist in der Version 0.62 erschienen. Neben kleinen Bugfixes kam es zu einem schweren Sicherheitsleck: PuTTY behielt eingegebene Login-Passwörter im Speicher. Sie waren also aus dem Speicherbereich oder gar aus Auslagerungsdateien bzw. nach einem Absturz in Core-Dumps zu finden. Daher sollten alle Besitzer einer älteren Version auf den aktuellen Stand updaten. |
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Montag, 12. Dezember 2011 um 08:53 Uhr |
Regelmäßig erscheinen die Webserver-Statistiken von NetCraft. Inzwischen werden über 500 Millionen Domains abgefragt und darüber Statistiken erstellt. Aktuell verändert sich die Verteilung der Server-Software wieder: Apache legt stark zu, Nginx stabilisiert sich und der Microsoft-Server IIS verliert Prozentpunkte. Die steigende Anzahl an Servern und Domains verbessert zwar die Anzahl von IIS-Server aber im Vergleich steigt die Apache-Nutzung wieder rasant an.

Für diejenigen, die es noch nicht so lange verfolgen: Im Jahre 2006 hat ein (sehr sehr sehr) großer Massenhoster in der USA seine Server von Linux auf Windows umgestellt. Ab Ende 2008 wurde dieser Schritt bereut und eine langsame Umkehr setzte ein. |
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Donnerstag, 17. November 2011 um 08:54 Uhr |
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Ein neuerlich aufgetauchter kritischer Fehler lässt den Nameserver BIND abstürzen. Da BIND zu den beliebtesten / meist genutzten Nameservern unter Linux/Unix zählt, ist diese Lücke extrem kritisch. Der Vorfall wird ausgelöst indem der Angreifer den Bind dazu bringt einen ungültigen Eintrag im Cache zu speichern. Ein Abruf dieses Eintrages lässt den NS dann abstürzen.
Betroffen sind alle derzeit unterstützten Versionen (9.4-ESV, 9.6-ESV, 9.7.x und 9.8.x).
Die nötigen Patches stehen bereit. Die aktuellen Distributionen werden diesen sicherlich schnell folgen. |
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Mittwoch, 16. November 2011 um 20:30 Uhr |
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Das Open-Suse-Projekt hat die Version 12.1 veröffentlicht. Auch hier wird bereits auf den Kernel 3.1 und weitere aktuelle Software gesetzt: Gnome 3.2 oder KDE Plasma Workspaces 4.7; alternativ stehen LXDE 0.5 und Xfce 4.8 als Desktopumgebungen zur Auswahl. Unter den Anwendungen finden sich Firefox 7, Chromium 17, Libreoffice 3.4.3 und Calligra (ehemals Koffice) 2.4.
Wie üblich sind auch SUSE-Eigenentwicklungen dabei: SAX 3, das Konfigurationstool für den X-Server, erlebt ein Comeback. Und Yast gibt es nun auch als Web-Application "Webyast".
Standardmäßig wird bei Neuinstallationen Btrfs als Filesystem genommen und auch gleich das Snapshot-Programm "Snapper" für Rollbacks mit installiert.
Natürlich folgt auch OpenSuse dem Cloud-Trend und liefert sowohl Owncload für heimische Cloud-Netzwerke, als auch Virt-Manager, Eucalyptus, Open Nebula und Open Stack für die externe Cloud-Nutzung mit.
Quelle und weitere Informationen: opensuse.org - Portal 12.1 |
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Dienstag, 15. November 2011 um 07:37 Uhr |
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Die Community-Distribution von Red Hat, das Fedora-Projekt, hat die sechzehnte Version seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Wesentliche Software-Änderungen: Gnome 3.2 bzw. KDE 4.7, LibreOffice 3.4 und den aktuellen Kernel 3.1. Bei Neuinstallationen wird per Default die Festplatten mit GPT (GUID Partition Table) partitioniert und der Boot-Manager Grub 2 installiert.
Zudem wurde wieder Wert auf Virtualisierungsumgebung gelegt. Denn in den letzten vier Jahren wurde genau dies bei Fedora vernachlässigt. So bringt es nun wieder alles Nötige zur Virtualisierung mit Xen mit.
Die ganze Distributions-Version ist Dennis Ritchie - dem (Mit-)Erfinder von C und Unix - gewidmeten.
Quelle: Fedora-Announce |
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